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Sommerpause

Drei Klubs gründen Jugendförderverein

Fußballer aus Stadtallendorf, Erksdorf und Emsdorf bilden den Nachwuchs ab Sommer gemeinsam aus. Mit der Gründung eines Jugendfördervereins (JFV) soll eine gut einjährige, akribische Vorarbeit Ende März gekrönt werden. Ab Sommer wird ein fünfter JFV im Landkreis am Spielbetrieb teilnehmen.

Stadtallendorf. JFV Weimar, JFV Ebsdorfergrund, JFV Ohmtal-Kirchhain, JFV Hinterland und jetzt: JFV Eintracht Stadtallendorf/Ostkreis. So lautet der zumindest beim Hessischen Fußball-Verband (HFV) beantragte Name des Juniorenfördervereins, den die Stammvereine TSV Eintracht Stadtallendorf, TSV Erksdorf und SV Emsdorf Ende März aus der Taufe heben wollen. Angefangen hat alles mit einem Fußball-Camp, das Mario Selzer (Coach des Gruppenligisten TSV Mengsberg und Trainer am DFB-Stützpunkt Marburg) und Markus Kubonik (Seniorentrainer des Verbandsligisten FSV Schröck) inzwischen schon zweimal im Herrenwaldstadion angeboten haben. „Mich haben dort die Ansprachen und Methoden beeindruckt“, schwärmt Reiner Bremer, Fußball-Abteilungsleiter des Hessenligisten TSV Eintracht Stadtallendorf, „dies macht modernes Jugendtraining aus“.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger, als eine Bündelung der Kräfte sei das Ziel, betonen die verantwortlichen Planer, zu denen neben Selzer und Kubonik auch Karl-Heinz Jarosch in der sportlichen Leitung sowie Hermann Weitzel, Nikol Gröning (alle Stadtallendorf ), Helmut Losekam (Erksdorf ) sowie Bertram Otte und Heiko Fritsch (beide Emsdorf ) im administrativen Bereich gehören. Etwa 250 junge Kicker von der E- bis zur A-Jugend werden in der kommenden Saison in gut 20 Mannschaften für den JFV kicken, dem dann sechs Trainingsplätze zur Verfügung stehen. „Deshalb brauchen wir auch jeden unserer Trainer. Wir müssen aber auch neue dazugewinnen“, blickt Selzer voraus. Strukturell wird es im neuen JFV einen Basis- sowie einen Leistungsbereich geben. In letzterem sollen etwa Talente in – wie vielerorts üblich – Jahrgangsmannschaften zusammenspielen. „Unsere soziale Aufgabe, Spaß zu vermitteln und Integration zu fördern, erfüllen wir aber weiterhin“, betont Vereinsjugendmanagerin Nikol Gröning. „Bei uns wird kein Kind nach Hause geschickt. Jeder darf bei uns spielen“, unterstreicht Helmut Losekam, Jugendleiter der JSG Ostkreis, die neben dem TSV Erksdorf und SV Emsdorf auch vom SSV Hatzbach, TSV Speckswinkel und SV Borussia Momberg gebildet wird. Letztere drei Vereine stellten personell aber nur einen kleinen Teil jener JSG und machen deshalb auch nicht beim neuen JFV mit, erklärt Losekam. Angst, dass junge Spieler der beiden Dorfvereine nach ihrer Ausbildung im neuen Jugendfußballzentrum zu der Eintracht als klassenhöchstem Klub wechseln, hat Losekam nicht. „Wir wollen nicht die Dörfer leer machen. Vielmehr ist es so, dass wir bisher – was den Austausch von Spielern angeht – mehr von Stadtallendorf profitiert haben als umgekehrt. Und wenn es doch mal einer unserer Spieler in die Hessenliga schafft, können wir als Verein ja stolz darauf sein. Das wäre doch eine Bestätigung einer guten Ausbildung“, gibt der Jugendleiter zu bedenken.

Außerdem hätten die kleineren Vereine oft nicht die Möglichkeit, ihre Kinder wie gewünscht spielen zu lassen – etwa weil in bestimmten Altersklassen Spieler für die Bildung einer Mannschaft fehlten. In einem Kooperationsvertrag werden derzeit Details ausgearbeitet – zum Beispiel was Bedingungen von Wechselmodalitäten der Spieler, die während der gesamten Jugendzeit in ihren Stammvereinen Mitglieder bleiben, beim Übergang in den Seniorenbereich angeht. Mit den großen Stadtvereinen VfB und SF BG Marburg sowie der TSG Wieseck zu konkurrieren, sei allerdings nicht das Ziel des JFV, weist Gröning hin. Vielmehr wolle man Kindern im Umkreis von 15 Kilometern eine Alternative zu den arrivierten regionalen Talentschmieden bieten. „Eltern sollen ihre Kinder nicht nach Marburg oder Wieseck fahren müssen, damit sie gut gefördert werden können“, sagt Kubonik, der 18 Jahre als Spieler für die Eintracht aktiv war und noch bis Sommer Trainer in Schröck ist. Auch im Rahmen von Talentsichtungstagen, weiteren Fußballcamps und dem Knüpfen von Kontakten mit Schulen soll dem neuen Verein eine intensivere Förderung der jungen Fußballer gelingen.

Quelle: Oberhessische Presse

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Emsdorf bekommt zwei einheimische Talente

Die 18-jährigen Nachwuchshoffnungen Nico Fehrentz und Ramon Lauer wechseln zum A-Ligisten SV Emsdorf. Beide spielten zuletzt in der A-Jugend der SF BG Marburg und durften dort Erfahrungen in der U-19-Hessenliga sammeln. "Sie werden uns dabei unterstützen, in der Rückrunde zumindest im oberen Tabellendrittel zu bleiben", ist sich der Spielausschuss-Vorsitzende Hendrik Kläs sicher.

Fehrentz soll im Angriff für Torgefahr beim Tabellenzweiten sorgen, Lauer ist im Defensivbereich variabel einsetzbar. Beide Spieler wohnen schon von klein auf im Kirchhainer Stadtteil und kennen den SV Emsdorf daher recht gut.

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Tabelle Kreisliga A

Pl Verein Sp Pkt
3 Lahnfels 32 59
4 Emsdorf 32 59
5 Sterzhausen 32 58

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Tabelle Kreisliga A Res

Pl Verein Sp Pkt
8 Rauischholzhausen II 18 19
9 Emsdorf II 18 18
10 Caldern II 18 10

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